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Termine


Durch meinen Herbst 2017 wehte ein heißer afrikanischer Wind! Eine ehemalige Pizzeria in Meran sollte in ein Restaurant
mit afrikanischem Flair verwandelt werden. Im Rahmen eines sozialen Projekts
werden afrikanische Flüchtlinge hier Praktika absolvieren, um einen leichteren
Einstieg in die Arbeitswelt zu finden.


Meine Aufgabe bestand darin,
die Vorstellungen der Initiatorinnen zu einem künstlerischen Gesamtkonzept zusammenzufassen
und den Umbau zu begleiten.

Aus dem Konzept „Inside Africa“ entwickelten sich unzählige
Gespräche, Zeichnungen, Modelle und ein kreativer Entstehungsprozess.


Stühle und lange Bank an der Wand erhielten
Hussen und Kissen aus afrikanischen Stoffen. Sie bringen Leben in das ansonsten
ruhige Design des Saals, der von der sanften Farbe einer Lehmwand geprägt wird.


Die vorhandene Theke
bemalten wir mit schwarzem Tafellack und einem afrikanischen Muster, das die
Gäste willkommen heißt. Ebenfalls mit Tafellack gestrichen, wurde die
Küchenwand zu einer riesigen Speisekarte umfunktioniert. Die Farbe des Bodens erinnert an die rote Lehmerde weiter Teile
Afrikas. In die erdige Stimmung schmiegen sich meine dezenten Lampen
aus echten Straußeneiern, die dicht über den Tischen hängen.


Der Clou ist eine kleine Bühne, die groß genug ist für einen
niedrigen Tisch aus einer großen Baumscheibe (Südtiroler Buche) und ein paar
dicken Bodenkissen an einer Lehne aus Ästen,


oder einem herrlichen, modernen
afrikanischen Stecksessel. Dies ist die Chill-Ecke.


Sie ist abgegrenzt durch einen geschälten Baumstamm mit
gehauenen Stufen, wie er auf Höfen zu finden ist, damit die Bewohner auf das
Dach steigen können. Diese Lehmwand haben wir mit Naturfarben bemalt. Die
Muster stammen aus dem wunderbaren Band „Die Farben Afrikas“ von Margaret
Courtney-Clarke.


Ich wünsche dem Sozialprojekt und seinen Mitarbeitern alles
Gute!

Wie das Restaurant heißt?„African Spirit“!